Mittwoch, 16. Dezember 2009
Gun-Kata FAIL!
Ein feiner Artikel in der Süddeutschen darüber, warum der Möchtegerngangster an sich auch ein Möchtegernschütze ist.

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Mittwoch, 11. November 2009
Grüetzi
and upon this time there arose a new weapon kept secret carefully.
Meet and bow to

teh_bewn



Werde fürderhin mit aller mir von Gott gegebener Gewalt gegen Eure Weinerlichkeit vorgehen.

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Reinforcements!
Es ist ein trister Tag, im Westen gibt es nichts neues und im Osten sind eh alle betrunken. Dumpfe Einschläge von Pseudonews erschüttern den Schützengraben und alles in allem wäre das Leben schöner mit Panzerunterstützung.

Oh, look what we got here!

Sagt alle artig Hallo zu unserem neuen Mitschreiber and then return the fucking fire!

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Mittwoch, 28. Oktober 2009
Weise Worte seltsamer Menschen
Kommentarloses Erschiessen ist immer noch die beste Erziehungsmethode...

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Sonntag, 18. Oktober 2009
Dinge, die gesagt werden müssen...
Goethe hates your emo poems!

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Freitag, 25. September 2009
Beckstein, Beckstein, Recherche muss verreckt sein
Hach, eigentlich dachte ich ja, dass wir die Ära Counter-Strike = Amoktraining hinter uns gelassen haben. Man könnte sagen

"Ganz Deutschland ist von neuen Theorien besetzt. Ganz Deutschland? Nein, ein von unbeugsamen Starrsinn bevölkerter Mann hört nicht auf dem gesunden Menschenverstand Widerstand zu leisten."

Und wie die Gallier fürchtet er vermutlich nur eins, dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt.

Mit anderen Worten: Beckstein is bäck!

"Infolge der erschreckenden Zunahme an Gewalt und Brutalität unter den Jugendlichen müssten nach seiner Einschätzung besonders grausame PC-Killerspiele verboten werden. «Das Spiel Counter-Strike wurde von der US-Army entwickelt, um die Gewaltschwelle bei den Soldaten herabzusetzen. Derartige Spiele gehören nicht nur zensiert, sondern verboten!» Auch müsse die Gewaltprävention in und an den Schulen weiter ausgebaut werden, denn die pädagogischen Maßnahmen der Vergangenheit hätten bereits Wirkung gezeigt – die Gewaltdelikte an den Schulen seien zurückgegangen."

So gefunden auf der Seite der Nürnberger Nachrichten

Klar, die Amis. Deshalb kann man da ja auch "Frauen mit Kinderwägen" über den Haufen schiessen, gibt sogar Extrapunkte!

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Freitag, 26. Juni 2009
Best of Deutschland Radio
"Gesichtsmilchstraße"
"Informationskommunisten"
"Die Show zeigt Babys, die an Teenager mit Kinderwunsch ausgegeben werden"

Ich habs meinem aktiven Wortschatz umgehend hinzugefügt...

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Mittwoch, 27. Mai 2009
Warum der Euphemismus "Notdurft" heißt
Es gibt Dinge, die sollten selbstverständlich sein: Zum Beispiel Nahrungs- oder Flüssigkeitsaufnahme, man wird selten daran gehindert oder reglementiert, solange man sich an die kulturellen Konventionen hält, was aber meist ein Automatismus ist.

Irgendwann wollen diese Flüssigkeiten oder Nahrungsmittel wieder raus und damit fängt die Kacke an zu dampfen. Der Mensch an sich ist beim Verrichten seiner Notdurft zurückgeworfen auf sich selbst und sollte diese Zeit dazu nutzen in Kontemplation oder Lektüre einer Zeitschrift sich ein Päuschen vom hektischen Zeitfluss zu nehmen. Der notdrüftige Mensch begibt sich aus einem zivilisatorisch bedingten komprimierten Zeitfluss ein kurzweiliges Equilibrium der Ruhe, in dem Körper und Hirn die Gelegenheit geboten wird sich von einer gewissen Last zu entledigen.

Natürlich gilt dabei zu beachten, dass man nur das tut, was koordinatorisch möglich ist, um Unfälle zu vermeiden.

Es gibt allerdings Menschen, böse welche, die meinen sie müssten diesen durchaus sakral angehauchten Moment einmischen, in dem sie lästerliche Dinge sagen wie "Du kannst jetzt nicht aus Klo, das stinkt dann". Noch schlimmer ist es einen Menschen, im Moment seiner spirituellen und geistigen Erleichterung mit Fragen zu belästigen oder gar sein temporäres Sanktuarium zu betreten. Man kann Leute im Gebet stören, aber man sollte sie um Himmelswillen nicht auf dem Klo belästigen. Denn Gebet und Meditation bringen nicht jedem die gewünscht Auszeit, aber in Frieden einen zu setzen macht sogar Choleriker, zumindest kurzfristig, zu einem besonnen Menschen.

Ich fordere daher die Einhaltung der Regeln des Scheissens:

1. Jeder soll nach seiner Façon zu Potte kommen.
2. Man stelle sich niemals ohne Not zwischen einen Menschen und seine Toilette.
3. Ein Mensch auf der Toilette befindet sich in einem Ort an dem Raum und Zeit in einer anderen Form existieren und sollte nicht durch invasive Tätigkeiten jeglicher Art an dem Genuss dieses Ortes gehindert werden.
4. Es dauert solange, wie es dauert, sind die örtlichen Ressourcen begrenzt, gebietet es die Höflichkeit seinen Mitmenschen den Aufenthalt an diesem Ort so schnell es Hygiene und Verrichtungsmöglichkeit erlauben zugänglich zumachen.
5. Der Ort ist ein Heiligtum und als solcher nicht zu beschmutzen oder seiner Ressourcen zu berauben.
6. Wer muss, der muss, der muss, der muss. Bedenken olfaktorischer oder auditiver Art haben an dieser Stelle nichts verloren, der Euphemismus heißt nicht ohne Grund Notdurft.

Gesellschaft und Kultur mögen dahin rasen, auf dem Klo stehen Raum und Zeit still. Weltliche Belange haben dort nichts verloren und sind in aller Hartnäckigkeit zu bekämpfen. Nur wer in Frieden scheisst, scheisst in Freiheit.

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Mittwoch, 20. Mai 2009
Das Internet tötet!
Mit großer Vorliebe Argumentationsstrukturen, Schwarmintelligenz führt vor allem zu Schwarmgenöle und das wiederum führt zu Fackeln und Mistgabeln. Sobald gefackelt und gemistgabelt wird, dann ist es mit Argumentationstrukur ist es eh vorbei.

Aber schau' mer mal...wird schon noch was bei rumkommen...

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Donnerstag, 14. Mai 2009
VERBIETEN!
Wie eurer geschätzten Aufmerksamkeit sicher nicht entgangen sein wird, soll Paintball verboten werden...mal wieder.

Das passiert im Schnitt alle 5 Jahre, wenn entweder ein SPD- oder CDU/CSU-Politiker mit ausreichendem Einfluss aufwacht und sich überlegt vor was man den Bürger heute den beschützen könnte - was sich 1:1 mit "Was verbieten wir ihm den heute" übersetzen lässt.

Da der Amoklauf von Winnenden allen Beteiligten äußerst gelegen kommt unter der Beteurerung der Aktionismusvermeidung ihren Aktionismuspenis auf den Tisch zu legen, bekommt man gerade wieder interessante Dinge zu hören:

Herr Wiefelspütz hält "Paintball für sittenwidrig" ist aber gleichzeitig der Ansicht, dass "Boxer und Fechter niemals das Töten von Menschen simulieren". Das mag für Boxer gelten, die sich nach alter Sitte des Menschengeschlechts auf Maul hauen. Sich ein langes Stück Metal in den Körper zu stecken, hat auch eine lange Tradition und kann damit schlecht sittenwidrig sein, schließlich hat der Fechtsport eine recht lange Entwicklung hinter sich. Allerdings hat man erst vor gar nicht allzu langer Zeit damit aufgehört dieses spitze Stück Metall tatsächlich im Herzmuskel zu versenken.

Umso mehr verwundert es mich, dass der eine Sportler, im Schutzanzug, mit einer ihrer Tödlichkeit beraubten Waffe, (sprich einem stumpfen Florett) nicht das Töten simuliert und dabei doch genau die selben Taktiken anwendet, wie es vor nicht mal 100 Jährchen üblich waren und der andere Sportler im Schutzanzug mit einer abstrakten "Schusswaffe", die ebenfalls keine tödliche Wirkung besitzt, plötzlich sittenwidrig handelt und seinen Sport verboten bekommen soll. Zumal es ja auch lange und stolze Tradition hat, dass sich Menschen abschießen, völlig unabhängig davon ab sie danach noch leben oder nicht - jeder der in den 80ern oder davor in der Schule war hat Brennball gespielt.

Diese willkürliche Definition von Sittenwidrigkeit kotzt mich an. Da sich über diese Argumentationsstruktur quasi alles irgendwie als verbietenswert darstellen lässt. Nehmen wir uns doch einfach mal die SM-Szene vor, da hauen sich Leute und tun sich Dinge an, die ohne weiteres von einer großen Mehrheit als "sittenwirdig" empfunden werden. Warum geht denn Vater Staat nicht in die Schlafzimmer und verurteilt solche Praktiken mit einer Geldstrafe von bis zu 5000 €? Weil es Vater Staat nichts angeht, was in diesen Schlafzimmern geschieht solange sich alle Beteiligten darauf geeinigt haben, was man da denn jetzt im Detail anstellt.

Bei Paintball ist es nicht anders: Wie kann etwas menschenverachtend sein, wenn sich alle vorher darauf geinigt haben, dass es keinen Körperkontakt gibt, dass der Umgang miteinander auf dem Feld auf respektvolle Weise zu erfolgen hat, dass den Anweisungen des Schiedsrichtern Folge zu leisten ist, dass Spieler bei unsportlichem Verhalten vom Feld geschickt werden und dass die Sicherheitsbestimmungen zu jedem Zeitpunkt eingehalten werden müssen.

Ich für meinen Teil finde zum Beispiel Dinge wie DSDS sittenwidrig und menschenverachtend, weil die Leute schlicht und ergreifend nicht wissen, dass sie sich jetzt Kopfüber in den medialen Fleischwolf stürzen, der sie am Ende eventuell mit psychischen Schäden wieder ausspuckt. Trotzdem scheint dagegen keine generelle Mobilmachung zu erfolgen, geht ja auch nicht, weil man sich da mit einer mächtigen Lobby einlassen müsste.
Daher sucht man sich eben Paintball aus, da Sportschützen ebenfalls außerordentlich gut organisiert sind und den Herren und Frauen Politiker bei der Wahl ordentlich eine vor den Latz knallen würden (die trainieren das ja auch).
Also fällt man wie ein Rudel hungriger Wölfe über das junge Gnu her, nur um festzustellen, dass sich sogar dieses Vieh wehrt. Momentan wird auf breiter Front der Rückzug geblasen, sogar Herr Wiefelspütz hat nun Bedenken und das kotzt mich sogar noch mehr an. Nicht nur, dass man sich eine möglichst schwache Gruppierung aussucht, aber sich dann auch noch der Lächerlichkeit preiszugeben nach großen staatmännischen Schutzbekundungen gegenüber den bösen Paintballern vor selbigen einzuknicken, das ist armselig...

Mit einem Paintballmarkierer jemanden zu erschießen erfordert einiges an Geduld, ein Opfer das nicht einfach wegläuft (denn das kann es) und mehrere hundert Farbbälle. Jemanden mit einer halbautomatischen Handfeuerwaffe mit 15 Kugeln im Magazin zu erschiessen ist eine Frage der Übung und des Zugangs zu Munition und Waffe. Alle Amokläufer hatten Übung, Zugang zu Waffen und Munition und offensichtlich einen an der Klatsche und da liegen die Probleme, nicht irgendwelchen Menschen, die einer Gemeinschaftsaktivität nachgehen, bei der man sich eben mit Farbbällen beschießt.

Der Aktionismuspenis wurde auf den Tisch gelegt, gemessen und für zu kurz befunden und ist daher nur dafür geeignet zwischen die Beine geklemmt zu werden. Denn wer mit Sitten ankommt, der sollte sollte den Gedankengang besser zu Ende führen.

Jeder mag von Paintball in seiner jetzigen Form halten was er will, aber sollte es verboten werden, dürfte jedem klar sein, wie es denn mit der Demokratie im Lande bestellt ist.

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